Im Land Rheinland-Pfalz sind die Regularien für den Feuerwehrdienst im Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Brand- und Katastrophenschutzgesetz - LBKG -) normiert. Demnach ist der Eintritt in den aktiven Feuerwehrdienst nach Vollendung des 16. Lebensjahres möglich. Neue Feuerwehrangehörige erhalten zunächst eine feuerwehrtechnische Grundausbildung, mit dem Ziel eine gewisse Mindestbefähigung für den Einsatzdienst und vor allem auch wichtige Grundlagen für den Eigenschutz zu bekommen. Am Ende der Ausbildung steht eine kurze schriftliche Lehrgangserfolgskontrolle. Der erfolgreiche Abschluss der Grundausbildung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Einsatzdienst. Das erworbene Grundwissen wird anschließend innerhalb eines zweijährigen Einsatz- und Ausbildungsdienstes vertieft, bzw. erweitert. Erst dann ist die Ausbildung zum Truppmann beendet. Je nach Interesse und persönlichen Voraussetzungen der Feuerwehrangehörigen können weitere Lehrgänge absolviert werden. Für die Ausbildung der Feuerwehrkameraden/-innen stehen auf der Ebene des Landkreises mehrere Kreisausbilder zur Verfügung (www.kreisausbildung-myk.de). Anlässlich der Kreisausbildung können anschließend weitere Lehrgänge besucht werden. Dieses sind z.B. Grundausbildungslehrgang, Truppführerlehrgang, Sprechfunkerlehrgang, Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger, Bootsführer- oder auch ein Maschinistenlehrgang. Alle weiterführenden Lehrgänge, wie z.B. Gruppenführer, Gefahrstoffe, Zugführer, Sonderausbildungen wie Messpraktika etc., werden an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland, welche sich in Koblenz-Asterstein befindet, besucht (www.lfks-rlp.de). Dem Löschzug Niederwerth gehören zurzeit 28 aktive Feuerwehrkameraden an, welche durch ihren hohen Ausbildungsgrad und engagiertem Auftreten den Aufgaben der Feuerwehr gerecht werden.

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